Als allerletztes!

23Aug2012

Wir sind glücklich in San Jose angekommen und haben das Hotel La Riviera bezogen. Welch Luxus! Warmes Wasser, keine krabbelnden Mitbewohner und TV: Wir schauen gerade Bruce Willis auf Amerikanisch mit spanischen Untertiteln.Cooooooool! Morgen früh geht es los, nachdem uns Condor gezwungen hat, über Handy unsere Rückflugzeiten abzurufen. Das wird ein Nachspiel haben! Wir sind schon fast wieder in Good old Europe!

Bis dann, wir gehen sicher zurück. Bussi Katja

Abschiedsschmerz

22Aug2012

So, jetzt ist es soweit. Es ist 07.00 Uhr morgens und wir sitzen zum letzten Mal auf unserer idyllischen Terrasse und hören unsere liebgewonnenen Brüllaffen und Papageien. Wir können uns noch gar nicht vorstellen, wie es zu hause sein wird, auch wenn wir uns auf unsere Familie, Freunde und Haustiere freuen.

Selbst Nadja sagte heute morgen, dass sie noch dableiben möchte. Erstaunlich, denn sie war die einzige von uns, die ab und zu was zu bemängeln hatte!

Wir werden jetzt dann unsere 7 Sachen ins Auto packen und zum letzten Mal das leckere Frühstück im Zion Café genießen. Dann heißt es noch von ein paar liebgewonnenen Menschen Abschied nehmen und nach San José fahren.

Wir haben noch kein Hotel für diese Nacht gebucht, aber nach 3,5 Wochen hier, haben wir überhaupt keine Sorge, dass dies nicht klappen könnte. Um 08.00 Uhr Ortszeit wird dann unser Flieger gen Frankfurt starten mit Zwischenlandung in Santo Domingo. Wenn alles planmäßig läuft, sind wir Freitag morgen um 05.20 Uhr in Frankfurt und hoffentlich gegen Mittag zuhause. Dann heißt es auspacken, kurz ins Büro, schlafen und nach dem Rechten sehen. Unvorstellbar im Moment, aber wir sind ja flexibel.

Fische für ganz Puerto Viejo

21Aug2012

Gestern war es endlich soweit und für Peter hat sich ein Traum erfüllt. Er wollte schon lange Hochseefischen gehen, aber es war ihm immer zu teuer. Dadurch, dass wir Lazlo kennengelernt haben, wurde dieser Traum real. Er hat ein gutes Hochseefischboot und hat Jan un Peter gestern mit raus genommen. Preis: 200 Dollar und freies Essen für die ganze Familie, wenn sie etwas fangen.

Da wir schon sehr optimistisch waren, haben wir die Besitzer und Mitarbeiter der Tauchbase noch eingeladen und auch Valo, unseren Hauskeeper. Treffpunkt war gestern früh um 06.00 Uhr an der Tauchbase. Ich habe die beiden pünktlich hingefahren und wir waren so kurz vor 06.00 Uhr dort. Es wurde viertel nach, halb sieben und viertel vor sieben und keiner kam. Der Traum schien zu platzen. Plötzlich erschien Toby, Lazlos Sohn zu Fuß und erzählte, dass ihnen am Truck ein Reifen geplatzt sei und sie erst einen neuen besorgen müssen. Dies gelang ihnen dann auch und endlich viertel vor neun konnten sie in See stechen.

Sie waren ohne Computer (Fischfinder) unterwegs und kamen dennoch mit einem Riesenfang zurück: 2 Amberjacks, 1 Kingfish (Königsmakrele), 5 Tunas, 4 Red Snapper, 4 Jacks. Schaut euch die Fotos an, dann wisst ihr, wie groß die Fische waren. Peter hat die Hände voller Blasen vom Kampf mit den Fischen und er sagte, dass er den Kingfisch ohne Hilfe nicht an Bord gebracht hätte.

Abends haben wir dann alle zusammen gegessen! Es war köstlich!!!!

Endlich auf See! Captain Lazlo Zurück im Hafen Kingfish und Peter Amberjack Kingfish zubereitet Amberjack Thunfisch Valo und Tochter Elena Captain Lazlo

Heute morgen haben wir nun schon fast alles gepackt, da es 2 Stunden geregnet hat und jetzt gehen wir noch ein paar Mitbringsel besorgen. 

Morgen vormittag starten wir dann gen San José. Wir sind alle traurig, dass es vorbei ist. Wir werden Costa Rica sehr vermissen.

Multikulti

20Aug2012

Leider konnte ich die letzten beiden Tage den Blog nicht öffnen, aber jetzt klappt es ja. Wie ich schon berichtet habe, haben wir Lazlo kennengelernt. Peter war noch nicht mit ihm fischen, aber wir haben am Freitag abend bei ihm im Restaurant gegessen. Wir haben alle noch nie so guten Fisch gekostet. Fangfrisch, superlecker zubereitet mit selbstgemachten Pommes, gegrilltem Gemüse und dem hauseigenen Pinot Grigio, den normal nur der Boss trinkt. Während des Essens kam noch ein Ehepaar vorbei: er ist Grieche und sie Costa Ricanerin. Die beiden betreiben hier ein Hotel direkt am Meer, was sehr empfehlenswert ist. Man kann auch ein Häuschen mieten. (Agapi Hotel). Der Abend war superlustig, wir haben uns klasse unterhalten und viele interessante Dinge über das Leben hier erfahren.

Gestern waren Peter, Jan und Nadja nochmal tauchen. Bei ihrem 1. Tauchgang hatten sie eine Begegnung mit einem 2 m langen Barakuda, der 20 cm neben Peter war. Außerdem sahen sie noch Hummer, Feuerfische, Papageienfische und vieles mehr. Sie waren begeistert.

Am Abend sind wir alle erschöpft früh ins Bett und heute waren wir am Strand, wo wir nochmal Lazlo getroffen haben. Er hat sein Boot jetzt repariert und Peter und Jan werden morgen früh um 06.00 Uhr mit ihm in See stechen. Wir hoffen alle, dass sie viele Fische fangen, die wir dann morgen abend zusammen essen werden. Am besten wäre Thunfisch, aus dem Lazlo wohl ein leckeres Carpaccio zaubern wird. Außerdem haben wir uns dort mit den Besitzern und Tauchlehrern der Tauchbase zum Abschied feiern verabredet.

Es ist unglaublich, dass dieser herrliche Urlaub jetzt fast schon wieder vorbei ist und wir wieder im geordneten Deutschland sein werden. 20 m von hier auf einem großen Baum sitzt gerade ein Schwarm Papageien (ungefähr 50 Tiere), die ein Wahnsinnsgeschrei veranstalten. Ich werde sie ebenso vermissen, wie die Brüllaffen, die uns jeden morgen um 05.00 Uhr aus dem Schlaf reissen. Vor allem werde ich die fröhlichen, immer freundlichen und relaxten Menschen hier vermissen, die aus aller Herren Länder friedlich zusammen leben, arbeiten und auch Spaß miteinander haben. Das Pura Vida werden wir hoffentlich mit nach Hause nehmen und uns so lange wie möglich im hektischen Deutschland beibehalten.

Es gibt noch einen Blog, den ich in San José schreiben werde mit den Photos der letzten Tage. Hasta luego.

Per Seilbahn durch den Dschungel und Fieber....

17Aug2012

Am Mittwoch nachmittag haben wir eine Seilbahntour durch den Dschungel bei Manzanillo Beach gebucht. Der Preis war echt hoch (200 Dollar), aber nachdem wir dort waren, waren wir uns alle einig, dass sich die echt gelohnt haben. Es war der Wahnsinn. 2 Tourguides waren dabei und haben uns bei den Bahnen immer gesichert. Der Parcours besteht aus 11 Seilbahnen, wobei die letzte die längste mit 180 m ist und am Strand endet. Die Platformen sind zwischen15 und 23 m hoch. Man ist also fast in Höhe der Faultiere und Affen. Es ist unbeschreiblich, was es alles zu sehen gibt. Falls irgendeiner von euch hierher kommen sollte, ist das bis jetzt der empfehlenswerteste Ausflug. Hier die Bilder:

Noch keine Lust! Jetzt gehts los! Da müssen wir hin! Sooo hoch! Yeahhh Bremsen! Landung ohne Helm W'e made it! Peter im Anflug Riesenspinne auf unserem Baum Letzte Bahn

Morgens hatte ich leider schon Halsweh von unserer Autoklimaanlage und am Mittwochabend hat es mich dann mit Fieber umgehauen. Ich wurde von meinen Lieben jedoch auf der Terrasse in der Hängematte treu umsorgt.

Heute waren wir nur noch am Playa Negra und lassen den Abend jetzt gemütlich ausklingen. Am The Point haben wir einen gebürtigen Rumänen kennengelernt, der hier ein Restaurant hat und Peter wird mit ihm am Sonntag Hochseefischen gehen. Alles was er fängt dürfen wir in seinem Restaurant verspeisen. Wir sind gespannt.

Auf Josés Finca!

14Aug2012

Gestern nachmittag waren wir bei uns in der Nähe auf der Finca von José. Wir haben ihn vorletzte Woche am Strand kennengelernt, wo er Früchte verkauft hat. Er hat uns angeboten, dass er uns seine Finca mit vielen Früchten zeigt und wir haben kurzentschlossen zugesagt. Gestern war es dann soweit. Er kam an unserem Haus mit dem Fahrrad vorbei und hat uns den Weg beschrieben. Wir wussten überhaupt nicht, was uns erwartet. Der Weg führte durch den Dschungel zu einem kleinen Häuschen, wo uns seine Frau schon erwartete. Alles war blitzsauber. Nachdem wir Lora, den Papagei noch kennengelernt hatten, begann die Führung durch das gesamte 3 ha große Gelände. Es war wunderschön und sehr, sehr lehrreich und interessant. Wir durften auch fast alle Früchte und Kräuter probieren. Es ist unglaublich, welche Artenvielfalt auf dieser Finca herrscht. Es gab: Bananen, Guanabanas, Papayas, Zuckerrohr, Ananas, Litschi, Limonen, Sternfrüchte, Kakao, Tamarinden, allerlei Kräuter, Durian, Guave, Mais, Bohnen, Kürbisse, Ziermandeln und Rambutan.

Weg zur Finca Fast da! Termiten Durianfrucht Bananen frisch vom Baum Mariposa = Schmetterling Zuckerrohr Kakao Weiße Bohnen Panorama mit Meerblick Ganz schön anstrengend! Riesenameise Jose und Nadja

Auf der Heimfahrt haben wir noch was zu essen mitgenommen und nach einem üblichen Stromausfall konnten wir den Abend mit Kartenspielen ausklingen lassen.

Heute bleiben wir zuhause und genießen das Pura Vida.

Tierische Abenteuer!

12Aug2012

Pura Vida aqui! Gestern morgen sind Nadja und ich zum Geldautomaten nach Puerto Viejo gefahren, da wir nicht genügend Cash für unseren Reitausflug hatten. Auf dem Rückweg sahen wir plötzlich eine Radfahrerin, die ein scheinbar totes Tier auf der Straße fotografierte. Bei näherem Hinsehen sahen wir was es war. Hier die Fotos:

Faultier überquert die Strasse!

Das Dreizehenfaultier brauchte ungefähr 10 Minuten um die rettende Straßenseite zu erreichen. Unglaublich! Es bewegt sich immer gleich weiter, egal ob ein Auto, Fahrrad oder neugierige Touristen kommen. Glück gehabt, dass kein Hund in der Nähe war!

Danach sind wir zu Caribe Horse nach Punta Uva gefahren, wo wir einen 2,5 stündigen Ausritt am Strand und durch den Dschungel bei Amelie gebucht hatten. Dort angekommen, hat uns Nathalie begrüßt, eine Studentin aus Baden-Baden, die 3 Monate hier als Tourguide verbringt. Sie erzählte uns, dass ihre Chefin nicht da ist, da sie vor 2 Wochen von einer Lanzenotter gebissen wurde und ihr Kind dadurch verloren hat. Ihr geht es aber wieder gut. Nach einer kurzen Einweisung ging es los. Wir ritten am Strand entlang nach Manzanillo und dort noch kurz in den Dschungel und wieder zurück. Es war zwar sehr heiß, aber wunderschön.

Am Nachmittag hatten wir alle Hunger und sind zum Point an die Playa Negra gefahren und haben dort Burger und Chilli gegessen. Die Kinder hatten wieder Superwellen zum Spielen und Peter und ich konnten in Ruhe ein Buch auf unseren Liegen lesen, die uns der Besitzer kostenos überlassen hat. Um 17.00 Uhr sind wir dann nach Hause gefahren und wollten eigentlich einen geruhsamen Abend mit Kartenspielen verbringen. 

Als ich die Türe aufschloss, war unten alles schwarz: eine riesige Ameisenstraße zog vom Dschungel quer durch unseren Garten am gesamten Haus entlang Richtung Nachbargrundstück. Wir hatten zum Glück Insektenspray und haben so unsere Tür gesichert, dass sie nicht ins Haus konnten. Daraufhin fanden sie einen Umweg über unsere Terrasse. Heute nacht waren dann alle weg und wir atmeten auf.

Um 08.15 Uhr stand der nächste Tauchausflug an. Als wir jedoch um 07.00 Uhr auf der Terrasse Kaffee trinken wollten, sahen wir Millionen von Ameisen im Garten, rund um den Pool, auf den Bäumen, überall! Peter versuchte sie mittels eines Wasserschlauches zu vertreiben, da unser Insektenspray leider alle war. Nadja und ich sind dann erstmal zur Tauchbasis gefahren, um abzusagen und danach zum El Duende, dem Tante Emma Laden unseres Vertrauens um Insektenspray zu kaufen. Der Besitzer sagte uns dann, dass es am besten sei, die Ameisen passieren zu lassen und nur das Haus mit dem Spray zu schützen. Bis jetzt scheint er Recht zu haben. Wir hoffen, es klappt. Ein paar Ameisenphotos kommen jetzt:

Ein paar Wenige! Ganz schön viele! Wasserspucker mit Ameisenbart!

Jetzt werden wir einfach abwarten! Bis zum nächsten Mal! Hasta luego!

Zöpfe, Regen und Tauchen

11Aug2012

Gestern haben wir den ganzen Nachmittag damit verbracht, dass Nadja und ich uns Zöpfe flechten ließen. Julia von der Tauchschule hat uns den Kontakt mit Jonathan vermittelt, den wir am Supermarkt abgeholt haben und so ganz relaxed bei uns auf der Terrasse, zum Werk schreiten konnten. Nach sage und schreibe 4 Stunden hatte er sein Werk vollbracht.

Jonathan and Nadja Half time! Geschafft! Es tat übrigens ziemlich weh!

 

Heute morgen um 08.00 Uhr war eigentlich Tauchen geplant, aber da es heute nacht gewittert hat und auch noch bis 10.00 Uhr geregnet hat, haben wir es auf 11.00 Uhr verschoben. Es hat sich gelohnt! Peter, Jan und Nadja hatten einen Doppeltauchgang am Riff vor Punta Uva und kamen begeistert zurück, auch wenn die Sicht nicht mit den Malediven vergleichbar ist. Sie hatten aber Papageienfische, Feuerfische, Feuerwürmer, Doktorfische und vieles mehr zu bestaunen. Noch ein paar Bilder vom Checkdive und vom veregneten Frühstück in Puerto Viejo.

Puerto Viejo bei Regen Immer noch Regen Desayuno im Cafe Zion Reef Runner Divers (Tauchschule) Anschirren! Fast fertig! Professional diving suit! Los gehts!

Jetzt sitzen wir wieder auf  unserer Terrasse und hören die Brüllaffen schreien, Mann, sind die laut! Ich hoffe, Sie lassen uns heute mal länger schlafen.

Chilling im Casas Selvaticas

09Aug2012

Heute haben wir einen entspannten Tag in unserem Häuschen verbracht. Heute Nacht war bei uns die Hölle los, da eine Horde Brüllaffen unseren Parkplatz gestürmt hat. Sie haben sich dort um unsere Essensreste gestritten. Unsere treue Pucca hat uns aber mit lautem Bellen und Knurren verteidigt. Wir konnten die Affen doch noch den ganzen Tag in 20 m Entfernung auf den Bäumen beobachten. Es ist herrlich! Jetzt fahren wir noch nach Punta Uva, um die Pferdefarm fürs Reiten zu finden und eine Kleinigkeit essen zu gehen.

Wie versprochen noch die Fotos von der Faultierklinik + Kanufahrt.

Morgen nachmittag werden Nadja und ich mit geflochtenen Zöpfen verschönert. Fotos folgen.

Photos

08Aug2012

Unsere 2 Hausbewohner Nadja und Ashley Playa Negra Bar Black Point Playa Negra Playa Negra Gartenbewohner Im Pool Unser Pool Im teuren Restaurant

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